Ohrenkorrektur – Segelohren – Ohrenverkleinerung

Kurzinfo:
Menschen mit so genannten Segelohren (stark abstehenden Ohren) oder auch auffallend asymmetrische Ohren leiden häufig schon von Kindheit an unter Hänseleien, abstehende Ohren führen nicht selten zu Minderwertigkeitskomplexen, in manchen Fällen sogar zu stärkeren Persönlichkeitsstörungen. Bereits seit vielen Jahren werden Kindern mit Segelohren „die Ohren angelegt“, um eine möglichst ungetrübte Kindheit ohne Spott und Hänseleien von Mitschülern erleben zu können, bei Kindern unter 15 Jahren werden die Kosten häufig von der Krankenkasse übernommen. Doch auch Erwachsene leiden häufig unter dem Manko Segelohren, dabei ist ein Anlegen der Ohren auch im fortgeschrittenen Alter möglich. Neben abstehenden Ohren sind gerade bei Frauen häufig auch zu große Ohren ein Grund für eine Ohrenkorrektur, hierbei wird nicht nur die Ohrmuschel, sondern auch das Ohrläppchen verkleinert. Die Operation wird bei Kindern im Allgemeinen unter Vollnarkose vorgenommen, bei Erwachsenen eher unter lokaler Betäubung.

Bei der Otopexie, so der medizinische Fachbegriff für die Ohrenkorrektur, wird meist durch eine Neuformung des Ohrknorpel eine Korrektur erreicht, eine andere Methode ist die Fadentechnik, bei der dünne Fäden das Ohr im richtigen Winkel zum Kopf fixieren. Das Anlegen von Segelohren ist eine der häufigsten Operationen im Bereich der Plastischen Chirurgie und ist in der Regel mit wenigen Risiken behaftet – davon unabhängig ist natürlich keine Operation ohne Risiko!

Nach der OP erhält der Patient für einige Tage einen Kopfverband, der zusätzlich die Neupositionierung der Ohren unterstützt. Im Anschluss sollte zumindest Nachts für einige Wochen ein Stirnband getragen werden, um die neue Position der Ohrmuschel weiter zu stabilisieren.

Mögliche / bekannte / häufige Komplikationen:
Schmerzen, Überempfindlichkeit, Blutungen, Blutergüsse, Infektionen, Asymmetrische Ohrstellung

Ungefähre Kosten – Durchschnittswerte:
Die Kosten für eine Ohrenkorrektur liegen je nach Aufwand bei ca. 2000,- EUR, können in einzelnen Fällen aber auch darüber oder darunter liegen. Bei Kindern bis 14 Jahre werden die Kosten häufig auch von der Krankenkasse erstattet, unter Umständen auch nur Anteilsweise, es lohnt sich aber in jedem Fall, hier Rücksprache zu halten.

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